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Bei nahezu idealen Bedingungen mit Sonne und schatten spendenden Wolken bei lediglich ein paar Regentröpchen wurde der 53. Bürgerpreis der Stadt Gehrden absolviert. „Gut 150 Starter, leider aber auch ein paar kurzfristige Abmeldungen“, bedauerte Organisator Reinhard Kramer besonders den krankheitsbedingten Rückzug von Finn und Luca Niermann im Nachwuchsrennen. „Mit der Zahl der Starter sind wir nicht zufrieden, da müssen wir nacharbeiten“, hätte sich Kramer mehr Aktive gewünscht. Dass auch das angekünigte „Prominentenrennen“ ausfiel, sorgte lediglich für launige Kommentare. „Die sind alle im Schwimmbad“, versuchte Bürgermeister Cord Mttendorf Zweifel zu zerstreuen, dass es in Gehrden vielleicht gar keine Prominenten gibt. „Ich bin nicht prominent genug“, scherzte Alt-Ratsherr Adolf Knölke bequem und altersgerecht auf einer Bierzeltgarnitur sitzend.

Stürze wie beim HRC-Fahrer Kurt Kraneboge blieben die Ausnahme. „An der Strecke hat es nicht gelegen. Ich bin leider in der Kurve im Schäfereiweg mit der Pedale hängengeblieben und musste vom Rad“, sagte der erfahrene Bürgerpreisteilnehmer Kraneboge und präsentierte einen dicken Verband um den Ellenbogen. Die Strecke bezeichnete der Gestürzte als akzeptabel. „Die Stadt Gehrden hat unter großen Anstrengungen vieler Mitarbeiter ihr Möglichstes getan, nächstes Jahr ist es sicher nach Abschluss der Bauarbeiten ideal“, bedankte sich Kramer bei den Verantwortlichen der Burgbergstadt.Den Zuschauern am Ziel vor dem Steintor wurde aber auch guter Sport geboten.So kann man die Art und Weise wie der U-19-Fahrer Milan Henkelmann sich den Spurt Sieg im Rennen um den Preis der KSG sicherte nur als äußerst abgezockt bezeichnen.

Dass Radrennnen längst keine Männerdomäne mehr ist, bewies Miriam Tschepe von der RSV Osterweddingen. Die junge Dame ließ immerhin als Drittplatzierte beim Preis der Avacon acht männliche U13-Kollegen hinter sich. Das Hauptrennen um den „Preis der Volksbank“ wurde nach 30 Runden durch die Innenstadt lebhafter, ein kurzzeitig drohender Regenguss war abgezogen. Eine Dreiergruppe mit dem Melsunger Stefan Arndt, dem Langenhagener Hendrik Eggers und dem Hamburger John Göhner setzten sich kontinuierlich auf 30 Sekunden ab und wechselten sich regelmäßig in der Führungsarbeit ab. Göhner stürzte jedoch 14 Runden vor dem Rennende in der Abfahrtskurve der Großen Bergstrasse und schied mit Hautabschürfungen aus, Eggers wurde vom Feld kurze Zeit später geschluckt. Stefan Arndt von der Melsunger TG sicherte sich im Anschluss nach 13 Runden Alleinfahrt den Sieg mit weitem Vorsprung. „Beim Sturz hatte ich Glück, vorbeizukommen. Ein harter Kurs hier bei euch in Gehrden. Mir wurden am Ende die Beine durch Krämpfe verdammt schwer, aber die Zuschauer haben mich prima angefeuert“, bebankte sich der Hesse bei den Gehrdenern am Straßenrand, die allerdings auch schon einmal zahlreicherim Zielraum zur Stelle war. Auf die Plätze fuhren Jan Lietzke von der RG Hamburg als Zweiter. Philip Becker vom Harvestehuder RV sicherte sich den dritten Platz.

Quelle: HAZ/NP Sportteil, von Jörg Zehrfeld

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