| Es sind noch bis zum 100 - jährigen Jubiläum des HRC. |
| Ferientrainingslager der Jugend in Berlin |
| Sonntag, 14. Februar 2010 | |||
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Donnerstag den 28.01.2010 wollten wir uns um 17.00 Uhr am Clubhaus treffen, um die Räder und unser Gepäck abzuliefern. Die einen kamen zu spät, die anderen ohne Räder. Die Kaderfahrer gingen im Anschluss zum Kadertraining, und die letzten waren um 19.00 Uhr auch schon da. Freitagvormittag gingen wir erst in die Schule und bekamen die Zeugnisse. Um 14.45 Uhr trafen wir uns am Hauptbahnhof und um 15.21 Uhr fuhr der Zug ab. Wir hatten Plätze in der Ersten Klasse reserviert, doch die Heizung war kaputt und es war dadurch kalt (in der zweiten Klasse war es jedenfalls warm). Um 17.30 Uhr kamen wir in Berlin am Hauptbahnhof an, aber die Räder und Cora waren noch nicht da. Während Cora singend durch Berlin fuhr „ Ich dreh nun hier seid Stunden,....“ bezogen wir die Zimmer und haben natürlich auf Cora gewartet. Gegen 19.30 Uhr hatte auch Cora das Ziel erreicht und das Kahlomobil wurde teilweise entladen.
Bei gefühlten –8°C mussten wir „Großen“ Fahrrad fahren und zwar durch die vermüllte und mit Eis übersähte Stadt. Irgendwann haben wir einen Weg nach draußen aus der Stadt gefunden. Es ging nach Marzahn und Pankow, wo die Landstraßen unter Schneeverwehungen litten, oder noch leiden. Auf der total zerstörten Strasse konnten nur unser beiden Helden Tobias und Florian dem Feld entfliehen, dass zeugt von hoher fahrerischer Qualität. 15 km vor dem Ziel konnte Niklas nicht mehr, er bekam mehrere Krämpfe hintereinander, ich verglich das wie einsetzenden Wehen.
Montag Die Reaktionen darauf waren jedoch sehr unterschiedlich. Der eine stürmte nach einem gelassenen Erwachen auf die Toilette, während Andere panisch auf den Flur stürmte. Bevor jedoch jemand das Hotel verlassen konnte, folgte eine weitere Durchsage: „Aufgrund eines technischen Defekts wurde ein Fehlalarm ausgelöst. Wir bitten dies zu entschuldigen! Vielen Dank!“ Damit war der erste Schrecken überwunden und alle konnten in Ruhe auf ihre Zimmer zurückkehren. Da wir dann sowieso schon wach waren, beschloss das Betreuerteam (aus Marcin, Cora und Stefanie) den morgendlichen Lauf 15 Minuten vor zu verlegen, was allerdings nicht ganz klappte, weil nicht alle Sportler verständigt wurden. Deshalb liefen wir nur fünf Minuten vor der regulären Startzeit los. Danach wurde erst mal ordentlich gefrühstückt, bevor wir uns auf den Weg zur Kletterhalle machten. Dort kamen wir dann so früh an, dass wir noch einen Spaziergang durch das rutschige Berlin (Volkspark Humboldthain) machen konnten, was wir natürlich auch ausnutzten. Wieder an der Kletterhalle angekommen, begannen wir uns umzuziehen, bevor wir uns in 3er bis 4er Gruppen aufteilten und uns dann gegenseitig sicherten.
Obwohl die starke Beanspruchung der Arme für unser Radsportteam etwas ungewohnt war, hatten alle viel Spaß am Klettern. Sogar das Betreuerteam, welches sich zuerst über unsere Liegestützen und dann über unsere Sit-ups erfreuen konnte, bevor sie zum stoppen der Zeiten mit in das Klettergeschehen eingebunden wurden, hatten viel Spaß. Mit großem Hunger ging es dann in das Restaurant Nolle, welches schon am Freitag mit seinem Essensangebot überzeugt hatte. Dann folgte eine kleine Shopping Tour über eineinhalb Stunden, bei der wir uns wieder in Gruppen bewegten. Und ausnahmsweise ging es dann auch mal pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt zurück ins Hotel, denn entgegen aller Erwartungen, waren alle pünktlich. Im Hotel dann sollte der Abend gemütlich ausklingen mit einem spannenden Billardturnier, bei dem Stefanie überraschend gewann. (Jenny) Wir waren im Hotel Meininger am Hauptbahnhof. In dem Zimmer konnte man nur Fernsehen, PSP oder DS spielen. Im Zimmer kann man nichts anderes machen. Die Zimmer waren ein bisschen klein 3 oder 4 Personen. Aus unserem Zimmer konnten wir den Bundestag sehen. (Lukas & Tobi R.) Am Dienstag, nach dem üblichen Morgenritual (joggen, duschen, frühstücken) packten wir unsere Sachen ins Kahlomobil, die letzte Teambesprechung, die Henkersmahlzeit und dann die Rückreise. Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Es war sehr ruhig und wir kamen pünktlich in Hannover an.
Nach der Reise tat uns der Gang zum Clubhaus gut. Selbst die, die in Berlin immer bummelten, waren flott unterwegs. Am Clubhaus wurden wir von unseren Eltern in Empfang genommen. Das Kahlomobil war dank Cora, Jenny und Reiner schon entladen, so dass wir dann alle schnell weg waren. Adminkommentar: Vielen Dank an die Autoren für diesen wirklich interessanten und ausführlichen Bericht. Außerdem möchte ich mich hier nochmals im Namen aller Jugendlichen und deren Eltern bei den mitgereisten Betreuern für ihr Engagement bedanken. Wenn man den Bericht liest, kann man die Fahrt als wirklich gelungen betrachten. Unter "Bildergalerien" sind noch weitere Impressionen von diesen Tagen zu finden. Vielen Dank an die fleissigen Fotografen !
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