Donnerstag, 09. September 2010
Es sind noch bis zum 100 - jährigen Jubiläum des HRC.
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Ferientrainingslager der Jugend in Berlin
Sonntag, 14. Februar 2010

Donnerstag den 28.01.2010 wollten wir uns um 17.00 Uhr am Clubhaus treffen, um die Räder  und unser Gepäck abzuliefern. Die einen kamen zu spät, die anderen ohne Räder. Die Kaderfahrer gingen im Anschluss zum Kadertraining, und die letzten waren um 19.00 Uhr auch schon da.

Freitagvormittag gingen wir erst in die Schule und bekamen die Zeugnisse. Um 14.45 Uhr trafen wir uns am Hauptbahnhof und um 15.21 Uhr fuhr der Zug ab. Wir hatten Plätze in der Ersten Klasse reserviert, doch die Heizung war kaputt und es war dadurch kalt (in der zweiten Klasse war es jedenfalls warm). Um 17.30 Uhr kamen wir in Berlin am Hauptbahnhof an, aber die Räder und Cora waren noch nicht da. Während Cora singend durch Berlin fuhr „ Ich dreh nun hier seid Stunden,....“ bezogen wir die Zimmer und haben natürlich auf Cora gewartet. Gegen 19.30 Uhr hatte auch Cora das Ziel erreicht und das Kahlomobil wurde teilweise entladen.

Anschließend gingen wir auf die Suche nach einem Restaurant. Wir fanden das Restaurant Nolle in den S-Bahnbögen unter dem Bahnhof Friedrichstraße. Dort aßen wir sehr gut und saßen gemütlich beisammen. Anschließend gingen wir zurück ins Hotel. Wir ließen die Betreuer im Glauben, das wir Schlafen gehen. (Jacob & Maik)

Samstag um 07.15 Uhr starteten wir unseren Morgenlauf in Richtung Reichstag. Die schwächeren sind umgedreht und die anderen sind bis zur  Siegessäule, zurück am Brandenburger Tor vorbei und wieder zum Hotel. Nach einem guten Frühstück war der nächste Treffpunkt um 10.45 Uhr am Kahlomobil.

Leider waren nicht alle pünktlich. Und wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Oder Marcin...

Liegestütz

Bei gefühlten –8°C mussten wir „Großen“ Fahrrad fahren und zwar durch die vermüllte und mit Eis übersähte Stadt. Irgendwann haben wir einen Weg nach draußen aus der Stadt gefunden. Es ging nach Marzahn und Pankow, wo die Landstraßen unter Schneeverwehungen litten, oder noch leiden. Auf der total zerstörten Strasse konnten nur unser beiden Helden Tobias und Florian dem Feld entfliehen, dass zeugt von hoher fahrerischer Qualität. 15 km vor dem Ziel konnte Niklas nicht mehr, er bekam mehrere Krämpfe hintereinander, ich verglich das wie einsetzenden Wehen.

Nach einer Dusche und einem Lunchpaket gingen wir ins Schwimmbad und tobten uns aus.

Abends war wir bei einem Italiener wo Tobi P. gegen Lukas ein Wettessen veranstaltete. Ganz klar gewann Tobi P. In der Zeit wo Lukas eine Pizza gegessen hatte, hatte Tobi 1 Pizza und noch ¾ von einer anderen Pizza gegessen. (Florian)

Sonntag, 07.15 Uhr zum Appell angetreten und danach ging es gemeinsam laufen. Frühstücken und Duschen war danach auf der Tagesordnung. Die ganzen Mahlzeiten haben gut geschmeckt. Gemeinsam fuhren wir mit der S-Bahn zum Velodrom, zum 6 Tagerennen. Wir blieben dort bis zum Schluss (ca. 18.00 Uhr).  Volles Haus, geile Weiber (Bemerkung von Tobi P.) gute Show und eine Menge Spaß begleiteten das Programm. Wie schön wäre es, so etwas auch mal in Hannover erleben zu können. Lustig war das Flieger Lied von Tim Toupet welches von den Profisportlern choreographisch auf der Bahn vorgeführt würde und seitdem unser aller Lieblingslied ist.

Am Abend ging es wieder zum Italiener. Daraufhin folgte ein Spaziergang durch das nächtliche Berlin, wo wir ein paar Bilder anfügen werden. Außerdem nutzten wie die Gelegenheit die Kuppel vom Reichstag zu besichtigen, war sicherlich eine der interessanten Tätigkeiten unseres Berlinaufenthaltes. Da wir aus Zeitgründen die Lange Nacht der Museen abblasen mussten, erfuhren wir wenigsten jetzt einwenig Kultur.  Müde schliefen „fast“ alle schnell ein. (by Tobi P. & Ingvar)

Amt

Montag

Welch ein Start in die Woche!

Um 6:49 Uhr begann der Februar im Meiniger Hotel in Berlin. Der Grund dafür war eine laute Sirene, die plötzlich durch das Hotel dröhnte. Kurz darauf folgte folgende Ansage: „Aufgrund eines technischen Defekts, werden sie gebeten das Hotel unverzüglich zu verlassen!“

Die Reaktionen darauf waren jedoch sehr unterschiedlich. Der eine stürmte nach einem gelassenen Erwachen auf die Toilette, während Andere panisch auf den Flur stürmte. Bevor jedoch jemand das Hotel verlassen konnte, folgte eine weitere Durchsage: „Aufgrund eines technischen Defekts wurde ein Fehlalarm ausgelöst. Wir bitten dies zu entschuldigen! Vielen Dank!“

Damit war der erste Schrecken überwunden und alle konnten in Ruhe auf ihre Zimmer zurückkehren. Da wir dann sowieso schon wach waren, beschloss das Betreuerteam (aus Marcin, Cora und Stefanie) den morgendlichen Lauf 15 Minuten vor zu verlegen, was allerdings nicht ganz klappte, weil nicht alle Sportler verständigt wurden. Deshalb liefen wir nur fünf Minuten vor der regulären Startzeit los.

Danach wurde erst mal ordentlich gefrühstückt, bevor wir uns auf den Weg zur Kletterhalle machten. Dort kamen wir dann so früh an, dass wir noch einen Spaziergang durch das rutschige Berlin (Volkspark Humboldthain) machen konnten, was wir natürlich auch ausnutzten. Wieder an der Kletterhalle angekommen, begannen wir uns umzuziehen, bevor wir uns in 3er bis 4er Gruppen aufteilten und uns dann gegenseitig sicherten.

klettern

Obwohl die starke Beanspruchung der Arme für unser Radsportteam etwas ungewohnt war, hatten alle viel Spaß am Klettern. Sogar das Betreuerteam, welches sich zuerst über unsere Liegestützen und dann über unsere Sit-ups erfreuen konnte, bevor sie zum stoppen der Zeiten mit in das Klettergeschehen eingebunden wurden, hatten viel Spaß.

Mit großem Hunger ging es dann in das Restaurant Nolle, welches schon am Freitag  mit seinem Essensangebot überzeugt hatte.

Dann folgte eine kleine Shopping Tour über eineinhalb Stunden, bei der wir uns wieder in Gruppen bewegten. Und ausnahmsweise ging es dann auch mal pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt zurück ins Hotel, denn entgegen aller Erwartungen, waren alle pünktlich. Im Hotel dann sollte der Abend gemütlich ausklingen mit einem spannenden Billardturnier,  bei dem Stefanie überraschend gewann. (Jenny)

Das Zimmerleben

Wir waren im Hotel Meininger am Hauptbahnhof. In dem Zimmer konnte man nur Fernsehen, PSP oder DS spielen. Im Zimmer kann man nichts anderes machen. Die Zimmer waren ein bisschen klein 3 oder 4 Personen. Aus unserem Zimmer konnten wir den Bundestag sehen.  (Lukas & Tobi R.)

Jetzt wird es interessant, Niklas, Simon und Burkhard berichten über das Nachtleben:

Tagsüber hart trainieren, abends direkt nach dem Essen ins Bett zur Regeneration für die nächste Trainingseinheit. So zumindest die Theorie!

In der Praxis sah es etwas anderes aus. Zwischen drei und acht Stunden Schlaf (wobei die Kleinen den meisten hatten) waren wirklich sehr hilfreich für unsere Regeneration. Trotzdem mussten wir jeden Morgen um kurz nach sieben aufstehen und die morgendliche Laufrunde vor dem Frühstück zu absolvieren. Manche standen freiwillig noch früher auf um eine Extrarunde zu drehen.

Nach dem Abendessen kamen wir meistens gegen 22.00 Uhr ins Hotel zurück und gingen natürlich sofort ins Bett, „ehm“ in die Lobby, wo es kostenfreies W-Lan gab. Wir informierten uns über das aktuelle Weltgeschehen und gingen kurze Zeit später (so gegen 01.00 Uhr) gerne mit Eskorte von Cora auf unser Zimmer um erst mal genüsslich eine Runde „Al Jaseera“ zu gucken. Nach einem alkoholfreien Drink sind wir auch schon schlafen gegangen.

Wenn wir uns nicht gerade im Internet vergnügten, machten wir ein spannendes  Billardturnier, während dessen auch Fotos schossen wurden.  Auch wenn die Latte beim Billardspielen nicht sehr hoch lag, die Aussichten um den Tisch herum waren dafür umso besser. Auch diese Aussichten wurden natürlich mit der Kamera festgehalten.

Geflirtet wurde natürlich zuhauf, so wurden wir im Fahrstuhl von einem Engländer angebaggert. Alles in allem hatten wir sehr schöne Nächte im Hotel Meininger, aber jetzt freuen wir uns auf zu Hause, auch wenn wir einige Dinge vermissen werden.

P.S.: W-Lan-Passwort: xxxxxxxxx  - zensiert - Gruß vom Admin ;-)

Am Dienstag, nach dem üblichen Morgenritual (joggen, duschen, frühstücken) packten wir unsere Sachen ins Kahlomobil, die letzte Teambesprechung, die Henkersmahlzeit und dann die Rückreise. Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Es war sehr ruhig und wir kamen pünktlich in Hannover an.

Rückfahrt

Nach der Reise tat uns der Gang zum Clubhaus gut. Selbst die, die in Berlin immer bummelten, waren flott unterwegs.  Am Clubhaus wurden wir von unseren Eltern in Empfang genommen. Das Kahlomobil war dank Cora, Jenny und Reiner schon entladen, so dass wir dann alle schnell weg waren.

Adminkommentar: Vielen Dank an die Autoren für diesen wirklich interessanten und ausführlichen Bericht. Außerdem möchte ich mich hier nochmals im Namen aller Jugendlichen und deren Eltern bei den mitgereisten Betreuern für ihr Engagement bedanken. Wenn man den Bericht liest, kann man die Fahrt als wirklich gelungen betrachten.

Unter "Bildergalerien" sind noch weitere Impressionen von diesen Tagen zu finden. Vielen Dank an die fleissigen Fotografen !